TTF-Wappen   TTF Neukirchen 1962 e.V.

Mitglied im Westdeutschen Tischtennis-Verband e.V. (WTTV)
WTTV
 
 
   

 

 Tischtennis

   
  Inhalt:
 
 
 
 

  Ursprung

   
  Die Meinungen über die Entstehung des Tischtennisspiels gehen zwar stark auseinander, doch wahrscheinlich kamen Ende des 19. Jh. englische Tennisspieler auf die Idee, auf einem Tisch Miniatur-Tennis zu spielen.

Das Spiel entwickelte aus dem normalen Tennis und wurde zunächst vorwiegend vom englischen Adel im Freien gespielt. Zur gleichen Zeit änderte sich auch das Spielmaterial, man benutzte lange, fliegenklatschenartige Schläger, die mit Pappdeckeln oder Tuch überzogen waren. Dabei verwendete man einen Gummiball mit Flanelüberzug oder auch eine Kugel aus Kork. Später benannte man das Spiel in "Lawn-Tennis" ( Rasen-Tennis) um.

Wegen des häufigen Regenwetters in England verlegte man das Spiel dann in die Wohnung und benutzte dabei normale Esstische; man verlegte das Tennisfeld auf den Tisch. Eine Schnur diente als "Netz", als Schläger nahm man Federballschläger, Bücher oder gar Bratpfannen. Folgerichtig nannte man das Spiel wieder um in Raum-Tennis.

So richtig stürmisch ging es dann erst los, als der englische Ingenieur James Gibb 1890 von einer Geschäftsreise den Zelluloidball aus Amerika mit nach Europa brachte, der den luftgefüllten Gummiball ablöste. Der Zelluloidball und sein typischer " Ping-Pong" Klang verdrängte zunehmend die Bezeichnung Raum-Tennis.
Wenig später kam auch der erste Holzschläger auf den Markt. Immer mehr Leute begeisterten sich für Tischtennis. Jedoch war Tischtennis weiterhin nur für obere Gesellschaftsschichten "reserviert". Damals wurde hauptsächlich in Cafehäusern und Clubs gespielt, wobei die Damen und Herren nur im Abendkleid bzw. Frack spielen durften.

1901 fand das 1. ausgeschriebene Turnier in London statt, das aufgrund der starken Beteiligung mehrere Tage dauerte. Nach und nach eroberte Tischtennis die ganze Welt, und was zunächst nur der Geselligkeit und der Unterhaltung diente, wurde mehr und mehr zu einer Sportart mit Leistungscharakter.

   
 

  Chronik

   
 
1884 Entdeckung des Tisches als geeignete Spielgrundlage. Tischtennis wird in England unter "Miniature Indoor Tennis Game" patentiert.
   
1890 Ein Ball, dessen Material dem einer Filmrolle gleicht, löst eine wahre Tischtenniswelle aus. Aufgrund des typischen Klanges des Zelluloidballes entsteht der Ausdruck "Ping-Pong", der in England unter der Nummer 19070 patentiert wird. Gründung des Cavendish Club in London - der erste Tischtennisverein der Welt.
   
1899 Der erste deutsche Tischtennisverein wird gegründet (Ping-Pong Club Berlin).
   
1901 Das 1. offizielle Turnier findet in Westminster, London statt. Am Viktoria-Luise-Platz in Berlin wird ein Ping-Pong-Cafe eröffnet.
   
1925 Gründung des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) in Berlin.
   
1926 Ebenfalls in Berlin wird der Internationale Tischtennisverband (ITTF) gegründet. Es werden erstmals allgemeine Spielregeln erstellt. In England finden die ersten Weltmeisterschaften statt. Erste Weltmeisterin wird Maria Mednyanszky (Ungarn), erster Weltmeister Dr. Roland Jacobi (Ungarn).
   
1931 Der DTTB beginnt, nationale deutsche Meisterschaften auszutragen. Deutsche Meisterin in diesem Jahr wird Astrid Krebsbach, deutscher Meister Nikita Madjaroglou.
   
1949 Nach dem 2. Weltkrieg wird am 29./30. Juli der DTTB in Bad Homburg wieder gegründet.
   
1951 Am 11. März wird der DTTB wieder in die ITTF aufgenommen.
   
1952 Die japanische Nationalmannschaft schockt bei den Weltmeisterschaften in Indien die Europäer mit Noppen-innen-Belägen.
   
1958 Eva Koczian (Ungarn) und Zoltan Berczik (Ungarn) sind die ersten Sieger bei einer Europameisterschaft.
   
1988 Tischtennis wird olympisch. In Seoul werden die ersten Goldmedaillen an Yoo Nam Kyu (Sd-Korea, Herren-Einzel) und Jing Chen (China, Damen-Einzel) vergeben.
   
  Hinweis:
  Weitere interessante Informationen über die Geschichte, Chronik und Spielweise des Tischtennis, sind auf der entsprechenden Seite der freien Enzyklopädie Wikipedia zu finden.
   
 

  Unglaubliche Rekorde

   
 
  • Das längste Mannschaftsspiel war 1936 das Finale um den Swaythling-Cup zwischen Österreich und Rumänien in Prag. Die Begegnung begann am Sonntag, dem 15. März (11 Uhr) und endete am folgenden Mittwoch.
     
  • Den längsten Ballwechsel bestritten am 30. Juli 1978 Robert Siegel und Donald Peters in Stamford (USA). Er ging ber 8 Stunden und 33 Minuten.
     
  • Das längste Einzelmatch bestritten die beiden Baden-Württemberger Uwe Geiger und Thomas Opiol vom 14. bis 21. April 1985.
     
  • Das lügste Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27. Mai 1980.

    Die genannten Langzeitrekorde sind durch die Einführung der Zeitspielregel nicht mehr zu überbieten.
     
  • Die meisten Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Allan Cooke und Desmond Douglas (beide England) mit 170. Das sind fast 3 Ballwechsel pro Sekunde!!

 

  Satzungen, Regeln und Spielmaterial

   
  In der nachfolgenden Aufstellung sind alle wichtigen Informationen abrufbar, die für den Tischtennissport sehr wichtig sind. Durch einen Klick auf das entsprechende Logo öffnet sich in einem separaten Fenster die gewünschte Information.
   
 
Internationale Tischtennisregeln (1)    
Teil A   Teil B
   
Aktuelle Meldungen zu den Tischtennisregeln
des Deutschen Tischtennisbundes

 
   
Materialzulassungen des
Internationalen Tischtennis-Verbandes

 
   
Aktuelle Meldungen zu den Materialzulassungen
des Deutschen Tischtennisbundes

 
   
Satzung und Ordnung des
Westdeutschen Tischtennis-Verbandes
(1)

 
   
Wettspielordnung des
Westdeutschen Tischtennis-Verbandes
(1, 2)
   
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